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Neuigkeiten
30.10.2015, 16:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Besuch der Lutherstadt Wittenberg durch die Fraktion

Besuch der Lutherstadt Wittenberg zum Reformationstag durch die    

         CDU/FDP-Fraktion der StVV der Stadt Schwarzheide

                         vom 30.10.2015 bis 01.11.2015

 

1. Vorab.   Nach einer sehr erfolgreichen Fahrt in die Stadt Weimar, die unter dem Thema: ‚Die Weimarer Republik‘ stand, wurde zu Weihnachten 2014 der Gedanke des gemeinsamen Ausflugs in die Lutherstadt Wittenberg geboren. Am 23. Februar 2015 stand dann das vollständige Programm fest mit der Zusage von neun Mitgliedern der Fraktion und ihrer Mitarbeiter und ebenso vielen Angehörigen. Diese Zahl änderte sich im Laufe des folgenden halben Jahres nicht. Alle machten es möglich, an diesem gemeinsamen Erlebnis teilzuhaben.

      Sinn der Fahrt war es, sich noch besser kennenzulernen, gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten und den Angehörigen für ihr Verständnis der doch umfangreichen Arbeit der Fraktion der CDU/FDP im Stadtparlament zu danken.

     Die Kosten für dieses Wochenende trug jede(r )Teilnehmer(in) natürlich bis auf den letzten Cent selbst. Dabei wurden die nicht unerheblichen finanziellen Vorteile des Handelns als Gruppe bei Bahn, Museen, Führungen und Gaststätten genutzt.

 

2.  Und wie war es? Man könnte es mit einem Wort ausdrücken: SUPER. Doch das wäre natürlich etwas zu wenig. Die mustergültige Arbeit der Tourist-Information der Lutherstadt Wittenberg, des Hotels, der Gaststätten und Museen sorgte für einen Ablauf, wie man ihn sich nicht besser wünschen konnte. Ungelogen. Es passte alles. Selbst die Bahnfahrt brachte Entspannung bei pünktlicher Hin- und Rückreise.

3. Höhepunkte.  * Das Luther-Hotel Lutherstadt. Sehr angenehme Atmosphäre.

   Freundliches und zuvorkommendes Personal. Eine große Lutherstatue im Foyer zwang den

   Gast förmlich, sich mit ihm, dem Martin Luther, auf einem Foto abzubilden. Das

   Hotelpersonal machte es möglich, dass die Fraktionsmitglieder ungestört tagen konnten,

   während die Angehörigen sich die Zeit mit angenehmen Gesprächen vertrieben.

* Besuch der Bowlingbahn. Hier konnten die Teilnehmer vom Arbeitstag (Freitag)

   entspannen und zwanglos sich der sportlichen Betätigung hingeben. Die zwei Stunden    

   auf den zwei gebuchten Bahnen vergingen schneller als gewollt.

* Die Stadtführung mit Besuch des Melanchthon- und des Lutherhauses. Der uns

   führende und erklärende Stadtschreiber von Wittenberg (so sein historisches Gewand)

   brachte uns die Geschichte der Stadt und ihre Bedeutung zu allen Zeiten anschaulich nahe. 

   Redegewandt ließ er uns am Schicksal ihrer Einwohner teilhaben, zeigte uns an vielen

   Beispielen, welch großen Aufschwung die Stadt in den letzten 25 Jahren erlebte und wie

   durch diese Zeit manche fast verloren geglaubte Ruine wieder, ihrer Bedeutung

   entsprechend, restauriert und ins rechte Licht gesetzt wurde. Manchem der Teilnehmer

   unserer Gruppe wurden bei diesem dreistündigen ‚Rundgang‘ die Bedeutung und auch die

   menschliche Größe Luthers und Melanchthons erst so richtig klar. Als wir den Stadtführer

   verabschiedeten, zollte er uns auch ein großes Lob. Ihn hatte die echte Interessiertheit der

   Gruppe angespornt, um uns so begeistert von der Stadt und seinen bedeutenden Einwohnern

   zu berichten.    Fazit: Die drei Stunden vergingen wie im Fluge.

* Zwei Veranstaltungen im Rahmen des Renaissancemusikfestivals. Während in der

   Schlosskirche eine Chorgemeinschaft mit Beiträgen, passend zum Reformationsfest und zum

   Mitsingen von der Mehrheit unserer Gruppe genutzt wurde, verfolgten andere wiederum das

   Spiel und die Ausführungen von Lorenz Duftschmid, einem Österreicher, der als bester

   Gambenspieler Europas vier verschiedene Gamben vorstellte und deren unverwechselbaren

   Klang meisterhaft darbot.

* Das Luthermahl nach Art des 16. Jh. erfreute die Gaumen der Teilnehmer. Die mit viel

   Liebe und Können gestalteten Gerichte übertrafen die Erwartungen: deftig, schmackhaft,

   vielfältig und sehr reichlich.

* Die Landesausstellung zu Lucas Cranach dem Jüngeren öffnete an diesem Tage noch ein

   letztes Mal die Pforten. Die Fülle der Werke, aus aller Welt von Museen und Kunstliebhabern

   ausgeliehen und aus eigenem Bestand, stellte eine nicht in solcher Größe und Perfektion

   vermutete Würdigung dieses Genies dar. Zwei Stunden in den Hallen des Augusteums

   reichten gerade aus, um einen Überblick über die vielen Tätigkeitsfelder Lucas Cranachs d.J.,

   über seine großartigen Werke und die damalige Zeit zu erhalten. Leider war ein nochmaliger

   Besuch dieser Ausstellung in den nächsten Tagen nicht mehr möglich.

* Die Bahnfahrt. Wer fast immer mit dem Auto fährt, konnte bewusst die angenehme und

   entspannende Beförderung in den gepflegten Wagen der Regionalbahn genießen. Sichtlich

   gut gelaunt und mit neuem Elan trafen wir in unserer Heimatstadt ein. Nur der Bahnhof

   Ruhland wirkte auf uns ernüchternd. Aber sicher wird er vor dem Berliner Flughafen auch

   modernisiert sein, zumindest wünschen wir es uns. Ruhlands Verantwortliche setzen all ihre

   Kraft und Einflussnahme für eine positive Veränderung ein. Das wissen wir.

 

4. Resümee. Die Mitglieder der Fraktion konnten vielfältige Beobachtungen anstellen zur Gestaltung einer Stadt, zu Ergebnissen der Arbeit der Stadtverwaltung, zur Präsentation des Ortes, zur Sauberkeit der Straßen, Plätze und Parkanlagen und zur Vermarktung der Besonderheiten des Ortes. Und obendrein wurde nach der ausgiebigen Fraktionstagung mit Zuversicht die Vorbereitung zur kommenden Stadtverordnetenversammlung angegangen.

    Bleibt nur zu hoffen, dass im kommenden Jahr wieder eine solche, den Erfahrungshorizont der Abgeordneten (und auch ihrer Angehörigen) fördernde Fahrt zustande kommt.

 

 







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